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 Neun Monate nach den Olympischen Spielen in Tokio haben Abgeordnete aus der Französischen Nationalversammlung in Vorbereitung auf die nächsten Olympischen Sommerspiele in Paris 2024 eine Studie zur Verbesserung des Tierwohls für die teilnehmenden Pferde herausgegeben.

Bei den Olympischen Spielen in Tokio gab es in verschiedenen pferdesportlichen Disziplinen Vorfälle, welche zu heftigen Reaktionen der Medien und der wenigen zugelassenen Zuschauer führten. In diesem Zusammenhang wurden erneut Forderungen laut, die Reitsport-Wettbewerbe aus dem olympischen Programm zu streichen. Der Präsident des IOC Thomas Bach betonte jedoch anlässlich des 100-jährigen Bestehens der internationalen Pferdesportorganisation FEI im April 2022 in Lausanne, dass die Pferdesport-Wettbewerbe die einzigen sind, in denen Mensch und Tier gemeinsam um olympischen Erfolg kämpfen und gleichzeitig eine der wenigen Sportarten, in denen Frauen und Männer im gleichen Wettbewerb um Medaillen antreten.

Der Bericht analysiert drei Vorfälle in Tokio. Dies betraf den 14-jährigen Wallach „Jet Set“ aus dem Schweizer Team, welcher sich bei einer unglücklichen Landung kurz vor dem Ende der Geländeprüfung der Vielseitigkeitswettbewerbe einen unheilbaren Bänderriss zuzog und den irischen Schimmelwallach „Kilkenny“, der in einer Runde der Springwettbewerbe Nasenbluten bekam, seinen Parcours jedoch beendete und dies auch nicht durch die Richter eingeschränkt wurde. Abschließend wurde der Vorfall der deutschen Modernen Fünfkämpferin Annika Schleu mit dem ihr zugelosten Pferd analysiert.

Diese Studie wird genutzt, um dem Veranstalter der pferdesportlichen Wettbewerbe im Rahmen des Organisations-Komitees für Olympia Paris 2024 konkrete Vorschläge zu unterbreiten, um die olympischen Wettbewerbe fairer für die Pferde zu gestalten.

Im internationalen Pferdesport muss der Prozess des Umdenkens im Sinne des „Welfare for the Horse“ weitergeführt werden. Einige in dieser Studie angesprochenen Punkte sind bereits in der Umsetzung, andere hingegen müssen noch folgen. So werden die letztmalig ausgetragenen Springreit-Wettbewerbe des Modernen Fünfkampfes erstmals auf der Anlage der olympischen Reitsport-Wettbewerbe stattfinden.

In der Gesamtbeurteilung der durch die Autoren der Studie aufgelisteten sehr guten Vorschläge werden jedoch wichtige Punkte vergessen. So sollen die Reitsportwettbewerbe 2022 wie im Greenwich Park in London 2012 an einem prestigeträchtigen Ort, der Parkanlage des Schlosses Versailles, stattfinden. Dies bringt sowohl zeitlich als auch räumlich eine Vielzahl von Einschränkungen (z.B. die Umsetzung vieler Forderungen wie Akklimatisierung und Flächen zum Grasen), wodurch Reitsport-Wettbewerbe außerhalb des Großraums Paris aus Tierwohlsicht favorisiert werden sollten. Außerdem wurde in der im April 2022 herausgegeben Studie nicht erwähnt, dass zu diesem Zeitpunkt noch keine Verantwortlichen für die Organisation der Reitport-Wettbewerbe für Paris 2024 feststanden.

Die durch die australische Medienplattform „Horse and People“ herausgegebene englische Übersetzung der Studie finden Sie unter:
https://horsesandpeople.com.au/full-report-english-horse-welfare-overhaul-for-paris-2024/

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