Unsere zweite Leseempfehlung bleibt orthopädisch und wendet sich der Osteoarthritis des Hüftgelenks zu.
Lesen Sie HIER die retrospektive Fallstudie der Arbeitsgruppe von Prof. Geburek von der Stiftung Tierärztliche Hochschule.
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Sind Sie auch frustriert?
Immer wieder müssen wir Pferdetierärztinnen und Pferdetierärzte hören, dass wir mit unseren überhöhten Preisen seit Einführung der neuen GOT verantwortlich seien für Tierleid, sterbende Reitvereine und Turnierveranstaltungen und allem voran für die rückläufigen Zuchtzahlen. Nicht nur von unserer Kundschaft, sondern auch - wie gerade wieder - aus Meldungen über Aktionen der Pferdesportverbände. Auch wenn die BTK und der BPT auf diese Stimmungsmache sofort reagieren, kann sich beim Einzelnen ein Gefühl von Hilflosigkeit einstellen. Bei allem Verständnis für die geschilderten wirtschaftlichen Belastungen für Pferdehalterinnen und -halter sowie für Betriebe der Pferdewirtschaft, verliert man so die Lust an der Arbeit.
Sie können aber selber etwas tun und aktiv werden: schreiben Sie die Bundestagsabgeordnete oder den Bundestagsabgeordneten in Ihrem Wahlkreis an, schildern Sie in Ihren eigenen Worten die Situation in Ihrer Praxis, was Sie leisten, in dem Sie die tierärztliche Versorgung auch im Notdienst gewährleisten, wie Ihre Kosten durch die begrüßenswerten Regelungen zur Arbeitszeit und in einem veränderten Arbeitsumfeld gestiegen sind und wie die neue GOT Ihnen dafür die finanziellen Möglichkeiten gegeben hat, diese zu bewältigen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass zahlreiche Kostenentwicklungen (Personal, Energie, Dokumentationspflichten, Versicherungen, medizinische Ausstattung) bereits zum Zeitpunkt der Novellierung nur teilweise abgebildet werden konnten. Vor diesem Hintergrund ist die Darstellung, die GOT sei primär Ursache der aktuellen wirtschaftlichen Schwierigkeiten im Pferdesektor, schlichtweg falsch.
Bitten Sie um eine differenzierte politische Betrachtung statt verkürzter Schuldzuweisungen . Laden Sie die Abgeordnete oder den Abgeordneten in Ihre Praxis oder Klinik ein, um sich persönlich ein Bild zu machen. Nutzen Sie die Möglichkeiten der demokratischen Teilhabe!
Die GPM sammelt zudem auch gern Ihre Stellungnahmen und reicht diese später zusammen an die verantwortlichen Gremien weiter (
GPM-Redaktion

